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5 Gründe, mit Linux zu arbeiten

    Wer umsteigen will, braucht Gründe dies zu tun – wir liefern welche

    5 Gründe, um mit Linux zu arbeiten / Foto von Miguel Á. Padriñán von Pexels

    Königsbrunn, 7. Mai 2019. Es gibt immer wieder Schlagzeilen über die Unsicherheiten oder Fehler bei Windows oder bei Apple. Viele Nutzer machen sich Gedanken, was es für Alternativen gibt. 
    TUXEDO Computers bietet Laptops und PCs, die mit dem freien Betriebssystem Linux vorinstalliert sind. Somit steht die Frage im Raum: Kann ich mit Linux arbeiten und was für Gründe gibt es umzusteigen? Grundsätzlich gilt: Man kann (fast) alles mit einem Rechner machen, der auf Linux basiert, was man mit den gewohnten Laptops und PCs macht. Ein bisschen Umgewöhnung ist dabei, aber wenn bekannte Betriebssysteme auf neue Versionen umstellen, muss man sich hier auch wieder einfinden. Das sollte also nicht ausschlaggebend sein. Außerdem funktionieren immer mehr Programme mittlerweile auch unter Linux und es werden immer mehr. 

    Hier gibt es im Allgemeinen 5 Gründe, warum man mit Linux arbeiten bzw. ein Gerät damit betreiben kann – wenn auch ein bisschen überspitzt natürlich. Tatsächlich gibt es mehr Gründe als diese aber die gängigsten Gesichtspunkte sind zunächst ausreichend, denn Programmierer werden z. B. andere Aspekte finden, unter Linux zu arbeiten, als der Otto-Normal-User. 

    Linux-Communtiy / Image by Henning Westerkamp from Pixabay

    1.) Wir stehen auf Open Source und auf frei - ach ja, eine Community gibt es auch
    Diese drei Begriffe sind die wichtigsten in der Diskussion um Linux. Open Source bedeutet, dass die Software quelloffen ist und jeder einen Blick auf den verwendeten Code werfen sowie daran arbeiten kann. Alle profitieren davon. Denn, wenn jeder mitarbeiten kann, erhalten Nutzer ein gutes Produkt, weil mehrere Augenpaare sich den Code ansehen und Fehler etc. beheben können. Programmierer können verstehen, wie der Code aufgebaut ist, daraus lernen und Neues entwickeln. Deswegen ist Linux auch kostenlos erhältlich, weil jeder etwas davon hat und nicht eine einzige Person oder ein einziges Unternehmen davon profitiert. 
    Außerdem gibt es eine Community, die auf Probleme aufmerksam macht und gerne als Hilfe und für einen Austausch zur Verfügung steht sowie gemeinsam an Projekten arbeitet. Wenn eine Installation nicht klappt oder ein bestimmtes Programm zickt, gibt es hier immer eine Antwort, auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten eines Support. Communitys und User-Groups organisieren auch Linux Info-Tage, Vorträge, Workshops und helfen bei Fragen und Sorgen vor Ort – alles unentgeltlich. 

    Sicherheit unter Linux / Image by TheDigitalWay from Pixabay

    2.) Sicherheit
    Das Betriebssystem Linux hat allgemein den Ruf sehr sicher zu sein. Das ist zwar abhängig von dessen Aufgaben und der verwendeten Softwarekonfiguration, aber immerhin. 
    Als Desktop-System verfügt Linux über eine strenge Unterteilung der Zugriffsrechte, die bei anderen Desktop-Systemen so nicht eingehalten wird. Würmer und Viren können so nicht greifen und das gesamte System befallen, sondern nur das des ausführenden Benutzers. Linux ermöglicht das System ohne Mehrkosten in verschiedensten Testszenarien zu installieren und dort ausgiebig zu untersuchen. Und wie schon beschrieben, ist Linux quelloffen - jeder kann den Quellcode studieren, untersuchen und anpassen. Mehr Personen studieren den Code als den von proprietären Programmen, sodass Sicherheitslücken schneller auffallen und behoben werden können. 
    Updates unter Linux sind wesentlich schneller verfügbar als unter Windows und erfordern selten einen Neustart. Außerdem sind bei Updates nicht nur Patches für das Betriebssystem dabei sondern auch für die Programme, die aus dem Repository installiert wurden. Zwei Fliegen mit einer Klappe also.

    Große Auswahl und für jeden etwas dabei / Image by Igor Ovsyannykov from Pixabay

    3.) Mehr Auswahl an Distributionen – für jeden etwas dabei
    Wir haben bereits Anfang des Jahres darüber berichtet, dass es eine riesige Auswahl an Linux-Distributionen gibt. Es gibt Distributionen, die richtig viele Funktionen bieten, oder auch nur die Standardfunktionen sowie altbekannte und beliebte Distributionen, Exoten etc. 
    Für jedes Bedürfnis, für jede Vorstellung gibt es ein passendes Linux-Betriebssystem und auch alte Rechner können mit Linux wiederbelebt werden. Allerdings muss man ein bisschen in sich gehen und herausfinden, was für Funktionen benötigt werden und worauf man Wert legt. Wer nicht gleich seine gesamte Maschine überspielen will, der kann auch bei einigen Distributionen die Live-Systeme testen, ob sie gefallen und ob man damit zurecht kommen würde. Eine Auswahl an beliebten Systemen haben wir hier aufgelistet.

    Konfigurationen / Image by Stefan Schweihofer from Pixabay

    4.) Konfigurieren und anpassen, wie man will
    Sicherlich kann man ein System so nehmen, wie ist und damit arbeiten. Für den Anfang ist das durchaus ausreichend und sinnvoll, um sich einzufinden, wenn man ein Neuling in Sachen Linux ist. Tatsächlich kann man aber sein System anpassen und zwar viel stärker, als man es über Windows oder Apple gewohnt ist, z. B. sind andere Wallets und Icons nur die Spitze des Eisbergs. Aber auch das Startmenü, die Docks sowie der Desktop können verändert werden oder auch der Dateimanager. Hier gibt es richtig viel zu entdecken. Wer also Lust hat, den normalen PC oder Laptop in einen „MEINPC“ oder „MEINLaptop“ zu verwandeln und eine richtig individuelle Kiste zu haben, wird mit Linux sehr glücklich. Auch Programm installieren und deinstallieren ist unter Linux kein Problem und mit nur einem Klick aus dem Softwarecenter ein Kinderspiel. 

    Auch für ältere Rechner geeignet / Image by Jacek Abramowicz from Pixabay

    5.) Für ältere Maschinen geeignet und dennoch aktuell
    Natürlich kann man auf einem alten Rechner ein altes Windowssystem laufen lassen und z. B. alte Spiele spielen – so lange das Gerät nicht ans Internet angeschlossen wird, ist alles gut. Denn, Support gibt es für alte Systeme nicht mehr. Anders ist das bei einer Distribution von Linux. Hier gibt es viele Systeme, die auch für alte Rechner geeignet sind und weiterhin mit Updates versorgt werden. Die Distributionen nehmen nicht so viel Platz in Anspruch, sodass auch alte Geräte gut damit zurecht kommen. Wer also sein Laptop oder PC noch nicht auf den Sperrmüll werfen möchte, weil er als Spiele-PC für die Kinder noch ganz gut läuft, kann hier ein bisschen recyceln.