Hallo TUXEDO-Fans und Open-Source-Enthusiasten!
Es scheint, als würde Debian still und heimlich die Welt erobern – oder zumindest die physikalischen Grundlagen unseres Universums. Sogar das CERN, bisher als eingefleischte RHEL-Hochburg bekannt, vollzieht bei seinen industriellen Steuerungsrechnern eine Kehrtwende und setzt künftig voll auf die Stabilität und Flexibilität von Debian Linux.
Die Entscheidung der Forscher fiel dabei recht pragmatisch: Während andere Distributionen durch erzwungene Hardware-Vorgaben ältere Systeme aufs Abstellgleis schicken, bleibt Debian eine verlässliche Basis. Bis Ende 2026 sollen über 2.200 spezialisierte Systeme in Genf auf Debian 13 umgestellt werden – ein bemerkenswerter Vertrauensbeweis für das Projekt. Wer tiefer in die technischen Hintergründe eintauchen möchte, findet in dieser Video-Präsentation von der MiniDebConf spannende Einblicke.
Auch bei uns steht das Thema Software-Vielfalt im Fokus: Wir blicken diese Woche auf den runderneuerten Videoeditor OpenShot 4.0 und zeigen euch, wie das kommende Redesign von KDE Connect für Android eure Kommunikation zwischen Smartphone und PC noch nahtloser gestaltet. Viel Spaß beim Stöbern, Ausprobieren und Linux-Genießen!
Viel Spaß beim Lesen,
Das TUXEDO OS Team
Hinweis: Mit der TWIX-Reihe halten wir Sie über die neuesten Entwicklungen rund um TUXEDO OS auf dem Laufenden. Darüber hinaus stellen wir Ihnen interessante Anwendungen sowie praktische Tipps und Tricks für den KDE-Desktop und TUXEDO OS vor. Gleichzeitig lebt TWIX von Ihrem Feedback: Wir freuen uns über Anregungen, Themenvorschläge und Verbesserungsideen. Nutzen Sie dafür gerne unseren TWIX-Thread auf Reddit , über den Sie uns direkt erreichen können. Selbstverständlich können Sie uns auch jederzeit über unsere anderen Social-Media-Kanäle kontaktieren.
Updates in TUXEDO OS
Mesa 26.1.6 (kumulatives Update)
WebFAI v6.0.5–2.9.0
Kernel von 6.11.11 auf 7.1.5 aktualisiert
Windows-VM-Installationsskript aktualisiert
Firefox 2:155.0~tux1
Thunderbird 3:153.2.0esr~tux1 (kumulatives Update)
linux v7.0.0–111030.30tux1
Aktualisierung in deb.tuxedocomputers.com/ubuntu für Resolute
Fehler behoben, der beim Stellaris 16 Gen7 Intel nach einem längeren Suspend zu einem Blackscreen führen konnte
linux v7.0.0–111030.30~24.04.1tux1
Aktualisierung in deb.tuxedocomputers.com/ubuntu für Noble
Fehler behoben, der beim Stellaris 16 Gen7 Intel nach einem längeren Suspend zu einem Blackscreen führen konnte
Nextcloud-Desktop 34.0.2~tux1
KDE-App der Woche: OpenShot 4.0 – Videoschnitt unter Linux auf Augenhöhe
Lange Zeit war der Videoschnitt unter Linux ein schwieriges Unterfangen, bei dem selbst eingefleischte Linux-Fans Windows oder macOS oft im Vorteil sahen. Zwar gab es mit Kdenlive oder OpenShot früh entsprechende Programme, doch fehlte diesen beim Funktionsumfang, bei der Stabilität und bei professionellen Workflows lange Zeit der Anschluss an die kommerzielle Konkurrenz.
Dieses Bild hat sich in den vergangenen Jahren jedoch deutlich gewandelt: Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung von Kdenlive und OpenShot sowie die Verfügbarkeit professioneller Lösungen wie DaVinci Resolve stehen heute auch unter Linux leistungsfähige Werkzeuge für unterschiedliche Ansprüche zur Verfügung.
Ein Beispiel dafür ist OpenShot 4.0 . Der freie und quelloffene Videoeditor ist am 30. August in einer neuen Major-Version erschienen. OpenShot ist GPLv3-lizenziert, basiert auf Qt und steht neben GNU/Linux auch für Windows und macOS zur Verfügung. Für die Verarbeitung der verschiedenen Video-, Audio- und Bildformate kommt unter anderem FFmpeg zum Einsatz.
OpenShot 4.0 läuft dank des AppImage-Formats reibungslos unter TUXEDO OS und bietet Ihnen eine leistungsstarke, Qt-basierte Umgebung für den Videoschnitt direkt auf Ihrem TUXEDO-Notebook oder Desktop-PC.
Eine größere Neuerung ist die Aufnahmeansicht. Bildschirm, Webcam, Mikrofon und Systemaudio lassen sich direkt aus OpenShot heraus aufnehmen. Unter Linux funktioniert die Bildschirm- und Webcam-Aufnahme auch unter Wayland über die Desktop-Portale. Die einzelnen Quellen werden als Projekt-Assets gespeichert und lassen sich anschließend unabhängig voneinander bearbeiten. Das kann beispielsweise bei Tutorials praktisch sein, wenn Webcam-Aufnahme, Bildschirm und Ton nachträglich getrennt angepasst werden sollen.
Farbe, Effekte und lokale KI
Auch bei der Nachbearbeitung hat sich einiges getan. Die neue Farbansicht bietet Farbräder, Kurven und verschiedene Videoskope. Dazu gehören Histogramm, Luma-Wellenform und Vectorscope. Für häufig benötigte Korrekturen stehen zudem neue Ein-Klick-Presets bereit, etwa für Kontrast, Schatten oder Farben.
OpenShot 4.0 enthält außerdem einen neuen Object-Mask-Effekt, mit dem sich Objekte mithilfe des EfficientSAM-Modells automatisch erkennen und maskieren lassen. Die dafür verwendeten Modelle werden lokal ausgeführt. Eine Übertragung des Videomaterials an einen externen Cloud-Dienst ist dafür daher nicht notwendig.
Die neue Aufnahmeansicht von OpenShot 4.0 erlaubt es Ihnen, Bildschirm, Webcam und Mikrofon gleichzeitig aufzunehmen – ideal für die Erstellung von Tutorials und informativen Erklärvideos direkt am PC.
Bei den Effekten kommen unter anderem Film Grain, Denoise, Shadow, Glow und Displacement Map hinzu. Film Grain bringt verschiedene Voreinstellungen für 35 mm, 16 mm und Super 8 mit. Mit Beat Sync und Audio Visualization lassen sich visuelle Elemente an Audiosignale koppeln. Außerdem gibt es neue ComfyUI-Vorlagen für Aufgaben wie Rauschreduzierung, Sprachverbesserung, eine höhere Audioauflösung und die Reparatur von Audiospuren.
Mehr Komfort für die Timeline
OpenShot 4.0 bringt darüber hinaus einige Änderungen an der Timeline und der Bedienoberfläche mit. Dazu gehören ein direkt in der Timeline bearbeitbares Timecode-Feld, horizontales Scrollen mit dem Mausrad, Kontextmenüs für Keyframes sowie ein neues „My Views“-Menü für gespeicherte Ansichten. Auch beim Umgang mit Docks und Tabs gibt es kleinere Verbesserungen.
An der Performance wurde ebenfalls gearbeitet. OpenShot setzt in Version 4.0 verstärkt auf Qt 6 und enthält Optimierungen für das Timeline-Rendering und die Effektberechnung. Nach Angaben der Entwickler arbeitet beispielsweise der Blur-Effekt im Vergleich zu OpenShot 3.5.1 rund 62 Prozent schneller.
Da die aktuelle Version weder in den Standard-Paketquellen von TUXEDO OS enthalten ist noch als Flatpak bereitsteht, ist das offiziell angebotene AppImage der derzeit einfachste Weg, OpenShot 4.0 unter TUXEDO OS zu nutzen. Sie können es ohne klassische Installation direkt ausführen und bei Bedarf mithilfe von Gear Lever komfortabel in Ihre Programmliste integrieren. Details hierzu finden Sie im TWIX 12–2026 .
OpenShot richtet sich weiterhin eher an Nutzer, die einen vergleichsweise unkomplizierten Einstieg in den Videoschnitt suchen. Für komplexere Projekte bietet sich Kdenlive an, während DaVinci Resolve eine kommerzielle Alternative mit einem stärker auf professionelle Produktionsabläufe ausgerichteten Funktionsumfang darstellt. Die Entwicklung von OpenShot 4.0 zeigt dabei vor allem, dass Linux beim Videoschnitt inzwischen deutlich mehr Auswahl bietet als noch vor einigen Jahren.
Info: Sie interessieren sich für die Entwicklung von KDE Plasma und möchten wissen, welche neuen Funktionen in Planung sind und welche Programme kürzlich aktualisiert wurden? Einen ausführlichen Überblick finden Sie in der wöchentlich erscheinenden Kolumne This week in Plasma von KDE-Entwickler Nate Graham.
TUXEDO OS Tipps & Tricks: KDE Connect für Android wird komplett überarbeitet
Diesmal geht es in den Tipps und Tricks nicht direkt um Linux oder KDE Plasma, sondern um Android. Dennoch dürfte das anstehende Update von KDE Connect für Android viele Leser interessieren. Das umfangreiche Redesign ist inzwischen zum Testen freigegeben und bringt nicht nur eine neue Oberfläche, sondern auch umfangreiche Änderungen unter der Haube.
Der Entwickler beschreibt das Projekt selbst als deutlich größeren Umbau: Neben der Oberfläche wurden möglicherweise große Teile der Architektur neu geschrieben, um sie besser an das neue Bedienkonzept anzupassen. Die Arbeiten haben fast zwei Monate gedauert. Entsprechend bittet er ausdrücklich um Tests und Hinweise auf mögliche Regressionen.
Wer die neue Version ausprobieren möchte, findet den Quellcode im entsprechenden GitHub-Repository. Dort steht auch die aktuelle Testversion als Release bereit. Das Redesign ist allerdings noch nicht als rundum fertige Version zu verstehen. Gerade durch die umfangreichen Änderungen können Fehler auftreten, insbesondere beim Koppeln von Geräten und in einzelnen Sonderfällen.
Neue Startseite und einfacheres Pairing
Am auffälligsten ist die neue Startseite. Statt einer klassischen Seitenleiste stehen dort Karten für die verbundenen Geräte. Diese dienen zugleich als Schnellzugriffe auf häufig verwendete Funktionen. Die Karten zeigen außerdem zusätzliche Informationen wie die verwendete Verbindung über WLAN oder Bluetooth und den aktuellen Akkustand.
KDE Connect bietet eine nahtlose Integration zwischen Linux-PC und Smartphone. Das Bild zeigt die übersichtliche Startseite mit zentralen Funktionen wie der Mediensteuerung für eine bequeme Gerätesteuerung.
Die Schnellzugriffe sind dabei die wichtigste echte neue Funktion des Redesigns. Die Idee dahinter: Viele Nutzer verwenden regelmäßig nur einige wenige KDE-Connect-Plugins. Statt sich dafür durch Menüs zu bewegen, lassen sich die benötigten Funktionen direkt auf der Startseite des jeweiligen Geräts aufrufen.
Nicht erreichbare oder noch nicht gekoppelte Geräte werden aus dieser zentralen Ansicht herausgehalten. Dadurch soll die Informationsmenge gerade für neue Nutzer sinken. Neue Geräte lassen sich über eine Schaltfläche unten rechts hinzufügen, die bei verfügbaren Geräten mit einem Hinweis versehen wird. Bereits gekoppelte Geräte sind separat erreichbar.
Auch die bisherige Seitenleiste verschwindet. Sie hatte bislang gleichzeitig als Hauptmenü gedient, was laut Entwickler für eine moderne Android-Anwendung eher ungewöhnlich ist. Die neue Startseite soll sich dagegen stärker an bekannten Bedienkonzepten orientieren und dadurch auf Anhieb vertrauter wirken.
Pairing und Berechtigungen neu gedacht
Besonders praktisch ist der neue Dialog zum Koppeln von Geräten. Statt auf eine eher versteckte Benachrichtigung angewiesen zu sein, erscheint dafür künftig ein eigener Overlay-Dialog. Neue Geräte lassen sich damit direkt aus der Anwendung heraus koppeln – auch dann, wenn KDE Connect gerade nicht geöffnet ist.
Ebenfalls grundlegend geändert wurde der Umgang mit Android-Berechtigungen. Bisher präsentierte KDE Connect eine umfangreiche Liste von Berechtigungen, teilweise für Funktionen, die man vielleicht gar nicht verwenden wollte. Künftig fordert die Anwendung eine Berechtigung erst dann an, wenn die entsprechende Funktion tatsächlich genutzt wird.
Der Berechtigungsdialog orientiert sich dabei am neuen Pairing-Overlay und kann bei Bedarf auch über anderen Anwendungen erscheinen. Wird eine Funktion wegen einer fehlenden Berechtigung blockiert, soll der Nutzer dadurch unmittelbar darauf aufmerksam gemacht werden. Mit Android 17 ist außerdem ein eigener Bereich für die benötigten Berechtigungen vorgesehen.
Einstellungen klarer getrennt
Auch die Geräteeinstellungen wurden neu sortiert. Eine wichtige Änderung betrifft die bislang nicht immer eindeutige Trennung zwischen globalen Einstellungen und Optionen, die nur für ein bestimmtes Gerät gelten. Künftig landen globale Optionen in den allgemeinen App-Einstellungen.
Im jeweiligen Gerät bleiben damit vor allem die Einstellungen erhalten, die tatsächlich dieses Gerät betreffen. Eine eigene Kategorie „Globale Einstellungen“ dient als Verweis auf die entsprechenden Optionen. Insgesamt soll dadurch schneller erkennbar sein, welche Änderung sich auf KDE Connect insgesamt und welche nur auf das gerade ausgewählte Gerät auswirkt.
Musiksteuerung auf einer Seite
Bei den Plugins lautet das Grundprinzip: vereinfachen und zusammenfassen, wo es sinnvoll ist, und Funktionen ansonsten klarer erklären. Besonders deutlich wird das bei der Musiksteuerung. Die bisher auf zwei Tabs verteilten Funktionen werden künftig auf einer gemeinsamen Oberfläche zusammengeführt.
Wiedergabesteuerung und Medienfunktionen befinden sich zentral in einem großen Bedienelement. Ein- und Ausgänge bleiben separat sichtbar und lassen sich jeweils über eigene Dialoge auswählen und in der Lautstärke steuern. Beide Dialoge folgen demselben grundlegenden Aufbau, was die Bedienung konsistenter machen soll.
Fernbedienungen mit vertrautem Aufbau
Auch die Fernbedienung für andere Geräte wurde nicht um neue Funktionen erweitert, sondern vor allem verständlicher gestaltet. Ihr Layout orientiert sich stärker an klassischen TV-Fernbedienungen. Der Entwickler setzt dabei bewusst auf sogenannte Skeuomorphie – also Gestaltungselemente, die an reale Gegenstände erinnern und dadurch ihre Funktion intuitiver vermitteln.
In den detaillierten Einstellungen verwalten Sie Ihre Verbindungen – spezialisierte Module wie die Ferneingabe oder der Präsentationsmodus machen Ihr Smartphone zudem zum effizienten Eingabegerät für Ihren PC.
In den detaillierten Einstellungen lassen sich Verbindungen verwalten, während spezialisierte Module wie die Ferneingabe oder der Präsentationsmodus das Smartphone effizient in ein praktisches Eingabegerät für den PC verwandeln.
Ein ähnlicher Ansatz kommt beim Remote-Input-Plugin zum Einsatz. Das virtuelle Touchpad sieht stärker wie ein tatsächliches Touchpad aus und soll dadurch unmittelbar verständlich sein. Gleichzeitig wurde die Funktion zum Senden von Text direkt in die Touchpad-Ansicht integriert, sodass dafür kein Wechsel in einen anderen Bereich mehr erforderlich ist.
Das Touchpad passt seine Größe außerdem automatisch an, wenn die Android-Tastatur eingeblendet wird. Dadurch können Touchpad und Tastatur gleichzeitig verwendet werden. Bei der Präsentationsfernbedienung fallen dagegen vor allem die größeren und deutlicher hervorgehobenen wichtigen Schaltflächen auf.
Fast zwei Monate Arbeit – jetzt ist Testen gefragt
Der Entwickler betont, dass damit längst nicht alle Änderungen beschrieben sind. Viele kleinere Anpassungen würden den Rahmen des Blogbeitrags sprengen. Das Redesign entstand über einen Zeitraum von fast zwei Monaten, wobei für einige eher monotone Refactoring-Arbeiten auch Unterstützung durch große Sprachmodelle zum Einsatz kam.
Gerade deshalb ist die neue Version vor allem für experimentierfreudige Nutzer interessant. Wer sie ausprobiert, sollte auf Regressionen achten und Fehler möglichst im Projekt melden. Besonders die neue Pairing-Logik wurde bereits intensiv überarbeitet, könnte aber noch unbekannte Sonderfälle enthalten. Auch Design-Feedback ist ausdrücklich willkommen.
Sicherheits-Updates Ubuntu
Die hier aufgeführten Sicherheits-Updates von Ubuntu fließen in der Regel direkt in TUXEDO OS ein. Ausgewählte Updates stehen seitens Ubuntu nur gegen Bezahlung zur Verfügung und damit der Community erst zu einem späteren Zeitpunkt. Hierauf haben wir leider keinen Einfluss:
USN-8724–1: Rabbitmq-c-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass die Rabbitmq-c-Befehlszeilentools Anmeldeinformationen nur auf der Befehlszeile akzeptierten, sodass sie über die…
IDs: CVE-2026–59986, CVE-2026–61547, CVE-2023–35789, CVE-2026–44235 und 1 weitere
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04, Ubuntu 20.04, Ubuntu 18.04, Ubuntu 16.04, Ubuntu 14.04
USN-8720–1: GnuPG-Sicherheitslücke : Es wurde festgestellt, dass GnuPG die Authentifizierungs-Tag-Längen beim Parsen von mit AES-GCM verschlüsselten CMS-Nachrichten falsch validierte…
IDs: CVE-2026–57062
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04
USN-8723–1: SPICE vdagent-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass SPICE vdagent einen Ganzzahlüberlauf in der Puffergrößenberechnung beim Schreiben in den Daemon-Socket aufwies. Ein…
IDs: CVE-2026–57965, CVE-2026–57966
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8722–1: libssh2-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass libssh2 bestimmte Antworten des SFTP-Servers falsch verarbeitete. Ein Remote-Angreifer, der einen SSH-Server steuert…
IDs: CVE-2026–66033, CVE-2026–66035, CVE-2026–66032
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04
USN-8719–1: APR-util-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass APR-util Passwort-Hash-Vergleiche falsch und nicht zeitkonstant durchführte. Ein Angreifer könnte dieses Problem…
IDs: CVE-2025–49506, CVE-2026–34501, CVE-2026–34502, CVE-2026–32327
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04, Ubuntu 20.04, Ubuntu 18.04, Ubuntu 16.04, Ubuntu 14.04
USN-8721–1: OpenSSH-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass der SSH-Agent von OpenSSH Interaktionen zwischen der Agentensperre und der Erweiterung session-bind@openssh.com falsch…
IDs: CVE-2026–73281, CVE-2026–73283, CVE-2026–73282
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8718–1: SSSD-Sicherheitslücke : Es wurde festgestellt, dass SSSD die Länge des Authentifizierungstokens bei der Verarbeitung von PAM-Responder-Anfragen nicht ordnungsgemäß…
IDs: CVE-2026–68743
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04, Ubuntu 20.04, Ubuntu 18.04, Ubuntu 16.04
USN-8716–1: FFmpeg-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass FFmpeg bestimmte manipulierte Mediendateien im VobSub-Untertitel-Demuxer falsch verarbeitete. Ein Angreifer könnte dieses…
IDs: CVE-2026–65703, CVE-2026–64834, CVE-2026–75143, CVE-2026–65705 und 10 weitere
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 22.04, Ubuntu 20.04, Ubuntu 18.04, Ubuntu 16.04
USN-8713–1: BioSig-Schwachstellen : Mark Bereza und Lilith Wyatt entdeckten, dass BioSig bestimmte manipulierte Eingabedateien falsch verarbeitete. Ein Angreifer könnte dieses Problem…
IDs: CVE-2026–22891, CVE-2026–20777
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8712–1: pyasn1-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass pyasn1 die Größe von Langform-Tag-IDs beim Parsen von BER-, CER- oder DER-codierten Daten nicht richtig begrenzte. Ein…
IDs: CVE-2026–59885, CVE-2026–59886, CVE-2026–59884
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8711–1: Libgcrypt-Sicherheitslücke : Es wurde festgestellt, dass Libgcrypt in seiner RSA-Implementierung einen zeitbasierten Seitenkanalfehler aufwies. Ein Remote-Angreifer könnte dieses…
IDs: CVE-2024–2236
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8710–1: libevent-Schwachstellen : Alexis Challande entdeckte, dass libevent bestimmte leere Ausgabepuffer falsch verarbeitete. Ein Angreifer könnte dieses Problem möglicherweise…
IDs: CVE-2026–63385, CVE-2026–63381, CVE-2026–63382, CVE-2026–63384 und 1 weitere
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04, Ubuntu 20.04, Ubuntu 18.04, Ubuntu 16.04, Ubuntu 14.04
USN-8709–1: ncurses Verwundbarkeit : Es wurde festgestellt, dass ncurses speziell gestaltete Terminfo-Datenbankeinträge falsch verarbeitete. Ein lokaler Angreifer könnte dieses Problem…
IDs: CVE-2025–6141
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 22.04, Ubuntu 20.04, Ubuntu 18.04, Ubuntu 16.04, Ubuntu 14.04
USN-8690–1: Sicherheitslücke im Kissen : Es wurde festgestellt, dass Pillow den Speicher bei der Verarbeitung bestimmter Bilddateien nicht richtig verwaltete. Ein Angreifer könnte dieses…
IDs: CVE-2026–59198
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04, Ubuntu 20.04
USN-8706–1: zlib-Sicherheitslücke : Es wurde festgestellt, dass zlib negative Längenparameter in CRC32-Kombinationsfunktionen falsch verarbeitete. Ein Angreifer könnte dieses Problem…
IDs: CVE-2026–27171
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04
USN-8704–1: GNU-CPIO-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass cpio beim Extrahieren von TAR-Archiven im Einkopiermodus Hardlink-Ziele falsch bereinigt hat. Wenn ein Benutzer oder ein…
IDs: CVE-2026–66485, CVE-2026–66484, CVE-2026–66486
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04, Ubuntu 20.04, Ubuntu 18.04, Ubuntu 16.04, Ubuntu 14.04
USN-8705–1: OpenZFS-Sicherheitslücke : Es wurde festgestellt, dass OpenZFS Autorisierungsprüfungen für bestimmte ioctl-Vorgänge unter Linux falsch durchführte. Ein lokaler Angreifer könnte…
IDs: CVE-2026–79619
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8703–1: WebKitGTK-Schwachstellen : In den WebKitGTK-Web- und JavaScript-Engines wurden mehrere Sicherheitsprobleme entdeckt. Wenn ein Benutzer dazu verleitet würde, eine bösartige…
IDs: CVE-2026–43742, CVE-2026–43713, CVE-2026–43707, CVE-2026–28955 und 43 weitere
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04
USN-8702–1: util-linux-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass libblkid in Util-Linux während der Prüfung verschachtelter Partitionen eine Heap-Use-after-Free-Schwachstelle aufwies…
IDs: CVE-2026–53615, CVE-2026–13595, CVE-2026–53614, CVE-2026–27456 und 3 weitere
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8701–1: UDisks-Sicherheitslücke : Es wurde festgestellt, dass UDisks die Anruferidentität bei der Verarbeitung der As-User-Option in der D-Bus-Methode…
IDs: CVE-2026–7867
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04
USN-8700–1: MySQL-Schwachstellen : In MySQL wurden mehrere Sicherheitsprobleme entdeckt. MySQL wurde in Ubuntu 26.04 LTS auf 8.4.11 aktualisiert. Die Pakete Ubuntu 22.04 LTS und Ubuntu…
IDs: CVE-2026–46936, CVE-2026–60183, CVE-2026–60585, CVE-2026–47023 und 25 weitere
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8699–1: libssh-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass libssh beim Erstellen von Verzeichnislisteneinträgen für lange Dateinamen einen Stapelpufferüberlauf auf seinem…
IDs: CVE-2026–59846, CVE-2026–59847, CVE-2026–59845, CVE-2026–59844 und 5 weitere
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8698–1: FreeRDP-Schwachstellen : Es wurde festgestellt, dass FreeRDP mehrere Sicherheitsprobleme aufwies. Ein Angreifer könnte diese Probleme möglicherweise nutzen, um an…
IDs: -
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04
USN-8697–1: Schwachstellen in GNU Core Utilities : Es wurde festgestellt, dass die GNU Core Utilities-Sortierung in ihrer begfield()-Funktion einen Heap-Puffer-Unterlesewert aufwies. Ein lokaler…
IDs: CVE-2025–5278, CVE-2026–56391
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8696–1: Schwachstelle binden : Es wurde festgestellt, dass Bind die DNSSEC-Validierung falsch verarbeitete, wenn eine Domäne sowohl von NSEC- als auch von NSEC3-Einträgen abgedeckt…
IDs: CVE-2026–13204
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04
USN-8692–1: GNU-Diffutils-Sicherheitslücke : Es wurde festgestellt, dass GNU-Diffutils bei der Zuordnung von Zeilenbereichen in diff3 bestimmte Ganzzahlarithmetik falsch verarbeiteten. Ein…
IDs: CVE-2026–53910
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04, Ubuntu 20.04, Ubuntu 18.04, Ubuntu 16.04, Ubuntu 14.04
USN-8691–1: Attr-Sicherheitslücke : Es wurde festgestellt, dass attr beim Durchlaufen von Verzeichnispfaden symbolische Links falsch verarbeitete. Ein lokaler Angreifer, der eine…
IDs: CVE-2026–54371
Betrifft: Ubuntu 24.04, Ubuntu 26.04, Ubuntu 22.04, Ubuntu 20.04, Ubuntu 18.04, Ubuntu 16.04, Ubuntu 14.04